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Veröffentlichungen

Heft-Bestellung

Die Hefte können bei Erich Knust bestellt werden. Zu den angegebenen Heftkosten fallen Versandkosten für den Postversand an. Das Heft Nr. 4 ist derzeit vergriffen, eine Neuauflage ist vorgesehen.

Ausgaben

1977, Heft 1

Karl-Hermann Zimmermann (tabellarischer Tätigkeitsbericht der Höhlenforschergruppe), Johannes Pelzel (Abseits, Höhlenforschung im Kalkvorkommen von Stromberg/Hunsrück), Erich Knust (Das Höhlenkataster Rheinland-Pfalz/Saarland eine erste Zusammenstellung von Daten über Höhlen und Felsdächer zwischen Rhein und Mosel, Beschreibung einiger Höhlen im Saarland)

30 S., 7 Abb., 4 Pläne - 2, 50 Euro

1978, Heft 2: Tagungsheft zu Speläo Südwest 1978 in Niedersimten

Andreas Ness, Hans Weber, Dieter Weber, Hans Klose, Caren Walter, Siegfried Walter, Erich Knust, Wolfgang Grimberg (Höhlenbeschreibungen der bei dem Treffen südwestdeutscher Höhlenforscher besuchten Höhlen in der näheren und weiteren Umgebung von Pirmasens-Niedersimten), Erich Knust (Höhlenverzeichnis, Höhlenkataster Rheinland-Pfalz/Saarland), Hans Weber (Höhlenforschung in der Pfalz – ein Gedicht), Siegfried Walter (15 Jahre Höhlenforschergruppe Karlsruhe, ein Rückblick auf die Anfänge und die Entwicklung der organisierten Höhlenforschung in Karlsruhe)

83 S., 3 Abb., 33 Pläne - 5,10 Euro

1980, Heft 3

Hans Weber (Beschreibung einiger Höhlen im französischen Jura, Bericht von der Ardèche-Fahrt 1980), Andreas Hoydem (Piping - Ursachen und Formen, Forschungen der Arbeitsgemeinschaft Muschelkalk, Jugoslawientour der Arbeitsgemeinschaft Muschelkalk-Karst in der Höhlenforschergruppe Karlsruhe), Johannes Pelzel (Der Fulbertstollen bei Maria Laach/Eifel, Geologische Geschichte des Hunsrück, Die Hunsrück-Insel), Andreas Ness (Biospeläologie in den Buntsandsteinhöhlen des Katastergebietes Rheinland-Pfalz/Saarland), Dieter Weber (Bericht über die Untersuchungen im Heidenloch bei Neustadt/Weinstr.), Erich Knust (Fahrtenchroniken 1978/79, aktueller Stand des Höhlenkatasters Rheinland-Pfalz/Saarland), Franzjörg Krieg (Höhlenschutz und Tourismus am Beispiel Griechenlands), Beurard (Übersetzung eines Berichtes im journal des mines: Bericht über die Kupfermine von Fischbach/Nahe) mit Zeichnungen von Walter Schäfer

104 S., 14 Abb., 3 Pläne, 9 Karten - 3,00 Euro

1983, Heft 4

Manfred Gauda, Hans Klose, Erich Knust, Andreas Ness, Dieter Weber, Hans Weber, Zeichnungen von Walter Schäfer: Röhrenstrukturen und röhrenförmige Höhlen im pfälzischen Buntsandstein Zusammenstellung einer 10 jährigen Forschung über einen speziellen Höhlentyp in der Westpfalz und benachbarter Gebiete.

102 S., 34 Abb., 8 Tab., 3 Karten

* auch erschienen als Heft 20 Reihe A der Abhandlungen zur Karst- und Höhlenkunde ISSN 0567-4956. Bezug über die Versandstelle des Verbandes der deutschen Höhlen- und Karstforscher e.V. Thomas Matthalm Schellingstr. 88 80798 München

1985, Heft 5

Manfred Gauda, Hans Klose, Erich Knust, Dieter Weber, Zeichnungen von Walter Schäfer: Der Trippstadter Brunnenstollen Zur Wassergewinnung und –fortleitung wurde am Stadtrand von Trippstadt ein Stollen gebaut, der an die Bauform eines Quanat erinnert

29 S., 13 Abb., 2 Pläne, 1 Tab. - 2,00 Euro

1987, Heft 6

Hans Klose, Dieter Weber, Hans Weber, Andreas Ness, Erich Knust, Manfred Gauda, Thomas Bartz: Höhlen der Kartenblätter 6514 Bad Dürkheim-West und 6515 Bad Dürkheim-Ost

45 S., 2 Abb., 26 Pläne - 3,50 Euro

1988, Heft 7

Dieter Weber, Hans Weber, Walter Schäfer, Andreas Ness, Siegfried Walter, Wolfgang Grimberg, Erich Knust, Hans Klose, Manfred Gauda: Höhlen, Felsdächer und künstliche Hohlräume im Kartenblatt 6614 Neustadt

83 S., 10 Abb., 57 Pläne - 6,50 Euro

1990, Heft 8

Irmgard Reese: Medizinische Probleme bei der Höhlenforschung

21 S., 24 Abb. - 2,50 Euro

1990, Heft 9

Hennes Obermeyer, Michael Huber, Traytcho Koussev, Ralf Kynast, Hans-Jürgen Pauling, Adrian Riegel, Uwe Schäffner, Klaus Volk, Karin Bischer (Sicherheitsmerkblatt Karbid und Acetylen), Lothar Huber (Knotenblatt), Dieter Weber (Biospeläologie) Ausbildung in der HFG Karlsruhe -Skriptenband 1- Abdruck verschiedener Seminarvorträge zum gesamten Themenbereich Höhlenforschung

90 S., 53 Abb. - 6,10 Euro

1991, Heft 10

Hennes Obermeyer (Hydrologische Methoden für Höhlenforscher, Einführung in die Befahrungstechnik 2, Die Möglichkeiten der Luftbildauswertung), Lothar Huber (Das Kalk-Kohlen-säure-Gleichgewicht, Dieter Weber (Tierbestimmung) Ausbildung in der HFG Karlsruhe - Skriptenband 2- Abdruck weiterer Seminarvorträge zum gesamten Themenbereich Höhlenforschung

91 S., 91 Abb., 3 Tab. - 6,10 Euro

1992, Heft 11

Dieter Weber: Einführung in die Biospeläologie mit Schwerpunkt Deutschland Beschreibung und Darstellung der unterirdischen Tierwelt und deren Lebensverhältnisse, Hinweise zur Bestimmung

124 S., 108 Abb., 18 Tabellen - 7,50 Euro

1993, Heft 12

Herbert Müller: Biogene Strukturen in Höhlen des Kreidesand- und Buntsandsteines (Ein Beitrag zum Schutz der Höhlenbiologie) Stalagmiten aus Wurzeln und eingelagerten Sandkörnern, die sowohl in Sachsen als auch in der Pfalz gefunden werden, entstehen durch abtropfendes Wasser unter Felsüberhängen und in Höhlen unter Beteiligung von Wurzeln bestimmter Arten.

44 S., 26 Abb., 3 Pläne, 1 Tabelle - 5,10 Euro

1994, Heft 13

Volker Bischoff, Lothar Huber, Michael Huber, Franzjörg Krieg, Traytcho Koussev, Fritz Reinboth, Ezard Schoeler, Klaus Volk, Siegfried Walter, Dieter Weber, Hans Weber, Karl-Hermann Zimmermann: 30 Jahre Höhlenforschergruppe Karlsruhe Ein Rückblick auf die Anfänge und die Entwicklung der organisierten Höhlenforschung in Karlsruhe

81 S., 7 Abb. - 6,50 Euro

1996, Heft 14

Hans und Edda Weber: Höhlen an der Ardèche Seit 30 Jahren besuchen Mitglieder der Höhlenforschergruppe Karlsruhe Höhen an der Ardèche, zahlreiche der besuchten Höhlen und der erforderliche Materialeinsatz werden beschrieben

93 S., 38 Lageskizzen, 54 Pläne - 10,00 Euro

1996, Heft 15: Tagungsheft Speläo Südwest 1996 in Oberwürzbach

A.A. (St.Ingbert - Oberwürzbach Aus der Geschichte), Hennes Obermeyer (Geologie des Buntsandsteins im östlichen Saarland und in der Westpfalz), Volker Bischoff, Lothar Huber, Ralf Kauth, Erich Knust, Armin Popp, Dieter Weber (Einige Höhlen, Felsdächer und Stollen auf der Gemarkung Oberwürzbach), Francois Bertemes, Erich Knust & Armin Popp (Archäologische und Speläologische Untersuchungen der „Eichertsfelsenhöhlen“ bei Oberwürzbach, Saar-Pfalz-Kreis), Dieter Weber (Biospeläologie im Katastergebiet Rheinland-Pfalz/Saarland: Bericht über den bisherigen Bearbeitungsstand ) (Die Lebewesen der Höhlen und künstlichen Hohlräume um Oberwürzbach), Erich Knust & Walter Reinshagen (Schloßberghöhlen in Homburg), Hans Klose & Erich Knust (Röhren), Wilhelmine Schichtel (Ernährung in der Höhlenforschung), Michael Laumanns (Kurzvorstellung des Arbeitskreises Fledermausschutz Rheinland-Pfalz und des LIFE-Projektes zum Schutz von Fledermauswinterquartieren im westlichen Mitteleuropa (F-BENELUX-D)), A.A. (Der Europäische Kulturpark Bliesbruck/Reinheim - ein deutsch französisches Ausgrabungsprojekt)

85 S., 15 Abb., 19 Pläne, 7 Tabelle, 1 Karte - 7,50 Euro

1999, Heft 16

Lothar Huber & Peter Ripberger: Höhlen im französischen Jura Seit 20 Jahren besuchen Mitglieder der Höhlenforschergruppe Karlsruhe Höhen in der Franche Compté, zahlreiche der besuchten Höhlen und der erforderliche Materialeinsatz werden beschrieben

105 S., 15 Abb. - 10,00 Euro

2003, Heft 17

Eckart Uhlmann & Florian Annawald Der Studerbildschacht – Eine Dokumentation der tiefsten Höhle der Pfalz Westlich der Kalmit liegt die mit 50 Meter tiefste Schachthöhe im pfälzischen Buntsandstein. Vor fast 100 Jahren wurde sie durch einen Deckeneinbruch zugänglich

85 S., 15 Abb., 19 Pläne, 7 Tabelle, 1 Karte - 7,50 Euro

2004, Heft 18

Hans Klose & Erich Knust Brunnen in Rheinhessen und der Pfalz Einzelgehöfte und Höhenburgen verfügen über eine Wasserversorgung aus bis zu 100 m tiefen Brunnenschächten mit zum Teil noch erhaltenen Wasserfördereinrichtungen. Die Burg Lemberg (bei Pirmasens) hat neben dem Brunnenschacht noch einen auf diesen zuführenden Stollen, dessen Funktion wohl die zusätzliche Gewinnung von Wasser war, das dem unergiebigen Brunnenschacht zugeführt werden sollte.

Übersicht und Titelseite (PDF)

68 S., 15 Abb., 19 Pläne, 7 Tabelle, 1 Karte -12,50 Euro

2008, Heft 19: Tagungsheft Speläo Südwest 2008 in Niederschlettenbach

Erich Knust (Speläo-Südwest mit der Höhlenforschergruppe Karlsruhe), Albert Nagel (Die Erzgruben am Bremmelsberg), Erich Knust, Fotos: Marcus Hajm. Erich Knust, Jochen Busam, Pläne: Ralf Kauth (Eisenerzgruben und Stollen am Bremmelsberg), Hans-Jürgen Schreiner, Fotos Hans Jürgen Schreiner (Beispiele für die Vererzung der Eisenerzlagerstätten um Nothweiler in der Südpfalz aus rasterelektronenmikroskopischer Sicht) Hans Klose & Erich Knust, Fotos: Jörg Zahlmann, Erich Knust (Die Burg Berwartstein - Angeblicher Aufstiegskamin und ihr Brunnen) Erich Knust, Fotos: Hans Weber, Erich Knust, Plan: Hans Weber (Die „Dachsruhe“, eine Vorburg der Burg Fleckenstein) Jochen Busam ( Eisenerzgruben an der Schaufelshald, Eckart Uhlmann (Der Studerbildschacht 6614 / 006 – gestern, heute und morgen), Dieter Weber, Fotos Thomas Bartz Die Evertebraten-Fauna der Eisengruben in der Südpfalz , NN. (Das Besucherbergwerk St.Anna-Stollen in Nothweiler). Aspekte der Altbergbauforschung, speziell der Eisenerzgruben eines von mehreren Grubenfeldern der Südpfalz mit Abbautechniken, Mineralisation und biologischen Befunden werden zusammenfassend dargestellt. Ergebnisse der Erforschung der Wasserversorgung von Burgen im südlichen Pfälzerwald mit Schachtbrunnen und Zisternen sowie neue Ergebnisse aus der tiefsten Schachthöhle im pfälzischen Buntsandstein werden vorgestellt.

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83 S., 78 Abb., 24 Pläne - 7,50 Euro

2009, Heft 20: Historische Wasserversorgungsanlagen vom Großherzogtum Luxemburg bis zum Leininger Land

Hans Klose, Guy de Block (Der Brunnen der Burg Hollenfels im Großherzogtum Luxemburg) Eric Haas, Hans Klose, Erich Knust (Schachtbrunnen in Städten und Dörfern) Manfred Gauda, Hans Klose, Erich Knust (Brunnen in Kirchheimbolanden) Manfred Gauda, Hans Klose, Erich Knust (Brunnen mit Parallelschacht in Kirchheimbolanden und in Oppenheim/Rhein) Manfred Gauda, Hans Klose (Die Wasserversorgung des Dorfes, des Hofgutes und der Burg Battenberg) Hans Klose, Hans Weber (Die Mikwe in Herxheim am Berg) Thomas Bartz, Manfred Gauda, Hans Klose, Dieter Weber, Hans Weber (Der Brunnen des Klosters Limburg) Hans Klose (Schriftleitung): Die Wasserversorgung der Hardenburg bei Bad Dürkheim.

Als Fortsetzung des Heftes 18 ist diese Dokumentation von Schachtbrunnen unterschiedlicher Tiefe und Bauzeit, vollständig ausgemauert oder im anstehenden Fels, heute noch genutzt oder vor längerer Zeit aufgegeben, zu sehen. Dargestellt wird eine Auswahl der vielfältigen Bauformen und Ausstattungen von mehreren Autoren. Die Wasserversorgung von Burgen, Sowie von Häusern oder Hausgruppen in Dörfern und Städten vor dem Bau zentraler Wasserversorgungen erfolgte bis Mitte des 19. Jahrhunderts über Schachtbrunnen oder Wasserfassungen in Stollen. Die Anlagen bezeugen umfassende Kenntnisse der Geologie und Brunnenbautechnik. Bestehende Anlagen wurden mehrfach umgebaut um gesteigerten Anforderungen gerecht zu werden.

Übersicht und Titelseite (PDF)

123 S., 100 Abb. - 7,50 Euro

2010, Heft 21: Wasserversorgungsanlagen einiger pfälzischer Burgen

In der Kropsburg wurde um 1400 oder davor ein tiefer Brunnen, heute bis 10 m unter die Oberfläche verfüllter Brunnen in der Oberburg abgeteuft. In dieser Tiefe wurde Ende des 18. Jahrhunderts ein 13 m langer Zugangsstollen angelegt, um bei einer „Säuberung“ des Brunnens den Abraum zu entfernen. Nach dieser Säuberung lag der Felsboden in einer Tiefe von 156 frz. Schuhe entsprechend 50,7 m. Da der Brunnen trocken blieb, wurde er bis zur Höhe der Zugangsstollens wieder aufgefüllt. Zisternen wurden in der Burg bisher nicht gefunden

Der Brunnen der Madenburg liegt heute in einem Brunnenhaus in der Unterburg. er soll bei der letzten Säuberung im Jahre 1965 ca. 64 m tief sein; im Jahr 2005 wurden 60 m ermittelt. Der Brunnen ist fast ausschließlich in den Fels geschrotet, seine Achse ist stark geneigt. Die Brunnenquerschnitte sind annähernd rund, in unterschiedlichen Tiefen mit sehr unterschiedlichen Durchmessern. Die Neigung der Brunnenachse und die Ungleichmäßigkeit der Durchmesser sind mit dem Einfluss des stark zerklüfteten Gesteins zu erklären. Der Brunnen wurde bis 1987 benutzt, als das alte Brunnenhaus und die Tretrad-Brunnenwinde durch Blitzschlag zerstört wurden. In den Brunnenwänden sind unterschiedliche, schwer zu interpretierende Löcher vorhanden. Einige dienten sicherlich der Aufnahme von Balken, wohl um Plattformen zu tragen. Einsteil-Löcher mit schräger Rückwand und Podeste könnten dem Aufstellen von Leitern gedient haben. Im oberen Burghof liegt eine derzeit 4 m tiefe Filterzisterne, mindestens weitere 1,7 m sind aufgefüllt.

Auf der Burg Trifels führt eine Bogenbrücke über den Zugangsweg auf die Plattform des gemauerten Brunnenturms. Der Turm ist außen durch drei Gesimse und innen durch zwei Schrägabsätze gegliedert, so dass seine Wandstärke von 1,8 m (unmittelbar unter der Plattform) auf 2,75 / 2,6 m (am Sockel) zunimmt. Sein maximaler Durchmesser beträgt am Sockel 7,5 m. Der Turm hat außen und innen einen quadratischen Querschnitt, der sich im Fels Brunnenschacht fortsetzt, dessen Abmessungen (mittlere Seitenlänge) von 2,34 m in 41 m Tiefe bis 1,78 m in 51 m Tiefe abnehmen. 2006 liegt der Wasserspiegel in einer Tiefe von 72,5 m und der Schachtboden bei 74,3 m.

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96 Seiten, 33 Abbildungen, 43 Fotos - 9,00 Euro

2011, Heft 22: Brunnen und unterirdische Gänge in der Pfalz

Brunnen und Gänge unter der Stadt Alzey In einer 1934 erstellten Liste sind 120 Privatbrunnen in der Stadt Alzey aufgeführt, von denen vier vermessen wurden. Unmittelbar neben einem Brunnen stießen wir zufällig auf einen Kanalschacht, der zu einem anderweitig derzeit unzugänglichen Gang führt. Darüber hinaus wurde ein Brunnen in der Niederungsburg von Alzey dokumentiert. Bemerkenswert sind Spolien, wieder verwendete Steine in der Schachtausmauerung und die Feststellung, dass der Brunnen innerhalb eines Jahrzehnts um 0,3 m aufgefüllt wurde, vergleichbar mit der Auffüllung des Entnahmeschachtes der Filterzisterne der Burg Landeck um 0,18 m in der gleichen Zeitspanne.

Quellstollen von Esselborn In einem Hang südlich des Dörfchens befinden sich zwei gusseiserne Schachtdeckel. Durch die 7,2 bzw. 5m tiefen, mit Backsteinen gemauerten Schächte steigt man zu einem etwa 23 m langen Gang ab, der bergseitig in eine Brunnenstube führt, die die Schächte miteinander verbindet und talseitig in ein Absetzbecken mündet. Das ist über eine unterirdische Rohrleitung mit einem Wasserhochbehälter verbunden, der bis 1984 der Wasserversorgung von Esselborn diente.

Brunnen in Kirchheimbolanden In den älteren Stadtvierteln von Kirchheimbolanden wurden 5 gemauerte Brunnen vermessen, von denen 2 in einer Straße, die übrigen in Privatgrund stücken liegen. Die Mauerung des tiefsten Brunnens weist in 6 unterschiedlichen Tiefen je 4 Balkenlöcher auf und ist in 11,75 m Tiefe wasserführend.

Der Wassersammler bei der Burg Hohenecken Südlich der Burgruine Hohenecken (nahe Kaiserslautern) befindet sich der Eingang einer hangparallelen Wasserfassung, die bergseitig durch den anstehenden Fels und talseitig durch eine vorgesetzte Mauer begrenzt und mit großen Steinplatten abgedeckt ist. Am Fels austretendes oder herab laufendes Wasser wird im Gang gesammelt und einem vor dem Eingang stehenden Laufbrunnen zugeführt, der in den 1930er Jahren erstellt wurde. Von dem ursprünglich mindestens 48 m langen Gang sind noch etwa 15 m begehbar. Das gesammelte Wasser könnte zur Burg transportiert worden sein.

Der Gang im Staudamm des Isenachweihers Für den Betrieb der Saline in Bad Dürkheim wurden um 1737 der Isenach-Weiher und sein Staudamm errichtet. Diesen unterquert ein aus mächtigen Sandsteinblöcken gemauerter Grundablass-Gang. An seinem dem Weiher zugewandte Ende ist der Gang an einen Schacht („Mönch“) angeschlossen, der vor der Staumauer steht und zum Weiher hin durch Bretter verschlossen ist. Zieht man die Bretter nach und nach aus ihren seitlichen Führungen, so fließt Wasser in den Mönch und durch den Gang ab. Man kann so den Wasserspiegel regeln und den Weiher völlig trockenlegen. Die abgestufte Deckenstruktur des Ganges ist dadurch zu erklären, dass noch 1924 über den Damm ein Überlauf-Gerinne verlief, das luftseitig über ein Kaskaden-Bauwerk ins Tal geleitet wurde. Die im Gang sichtbaren Abstufungen der Decke entsprechen den Stufen ehemaligen Überlauf, der unter einer 1935 fertig gestellten Verbreiterung des Dammes (heute Parkplatz) verborgen ist. Im Jahr 2009 wurde der undichte Staudamm saniert und Teile der abgestuften Deckenstruktur zerstört.

Übersicht und Titelseite (PDF)

58 Seiten, 77 Abbildungen - 4,50 Euro

forschung/veröffentlichungen.txt · Zuletzt geändert: 2011/11/23 19:55 von Erich Knust
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